Tarif 590

Do 01.03.2018 Teil 1 - Der Tarif und das neue Standardformular
Do 08.03.2018 Teil 2 - Softwarelösungen im Vergleich

Anmeldung

Alle von den Krankenkassen anerkannten Therapeuten und Therapeutinnen müssen ab dem 1. Januar 2018 ihre Rechnungen auf den neuen Tarif 590 umstellen. Erfahren Sie hier, wie Sie den Tarif in der Praxis am besten umsetzen können.

FAQ

Wen betrifft die Umstellung auf Tarif 590?

Die Neuerung ist für alle Therapeuten im Bereich der Komplementärtherapie sowie Naturheilkunde obligatorisch, unabhängig davon, ob Sie eine Verbandszugehörigkeit haben. Bis zum 31. März 2018 werden die bisherigen individuellen Rechnungsformate noch akzeptiert. Ab dem 1. April 2018 ist auch das einheitliche Rechnungsformular obligatorisch, d.h. die Verwendung eines entsprechenden PDF-Rechnungsformulars oder einer Software, sind dann Pflicht.

Tarif 590 – was ist das?

Tarif 590 ist ein definiertes Abrechnungsformular, das ab dem kommenden Jahr für den Regelbetrieb von allen Krankenkassen verlangt wird. Das bedeutet, schweizweit werden alle Krankenkassen bald keine Rechnungen mehr akzeptieren, welche nicht mit der neuen Rechnungsvorlage erstellt wurden. Das Formular kann allerdings nicht einfach ausgedruckt und ausgefüllt werden, sondern die Daten müssen am Computer erfasst werden. 

Warum Tarif 590?

Bisher gab es innerhalb der Komplementärtherapie und Naturheilkunde kein einheitliches Abrechnungswesen. Ziel des Tarifs 590 ist es, eine einheitliche, transparente Abrechnungspraxis zu etablieren. Therapeutische Behandlungen werden einer bestimmten, einheitlich verwendeten Ziffer zugeordnet, die die Abrechnung leichter nachvollziehbar machen - für den Patienten und die Krankenversicherer. Ausserdem wird im 5-Minuten-Takt abgerechnet.

Prüfungsvorbereitung HFP «P1 Fallstudie» und «P2 Fachgespräch»

Mi 07.02. / 28.02. / 14.03.2018

Mit dem Prüfungsteil P1, einer schriftlichen Fallstudie, zeigt der Prüfungskandidat seine Fähigkeit, die mit dem Zertifikat OdA Alternativmedizin ausgewiesenen Kompetenzen zu vernetzen.
Er beschreibt und dokumentiert die konkrete Behandlung und Betreuung eines Patienten während einer längeren Zeitspanne in seiner Praxis umfassend. Er begründet und beurteilt seine Hypothesen, den Therapieplan, Vorgehensweise, evaluiert den Verlauf der Behandlung und reflektiert sein persönliches und fachliches Verhalten im Kontext des neuen Berufsbildes.
In einem Fachgespräch legt er seine Überlegungen fundiert und nachvollziehbar dar und beantwortet Fragen der Prüfungsexperten. Fachgespräche werden in den Prüfungsteilen P2, P3 und P4 geführt. Hierfür ist es wichtig zu wissen, was ein Fachgespräch ist und wie ein solches abläuft.

Anmeldung und Informationen

Manuelle Lymphdrainage

08.03.2018 – 08.07.2018 fünf Blockkurse

Die manuelle Lymphdrainage ist eine im Vergleich zu anderen Therapieformen noch junge Therapie. In den dreissiger Jahren entdeckte das Ehepaar Vodder, dass bei der Behandlung geschwollener Gesichtsregionen nach Erkältungskrankheiten, leicht kreisende und pumpende Massagegriffe eine rasche Entstauung bewirken. Dies war die Geburtsstunde der manuellen Lymphdrainage. In der Zwischenzeit wurde die Therapie
ständig weiterentwickelt und verbessert. Die heutige Technik der manuellen Lymphdrainage setzt sich aus zwei Griffsystemen zusammen:
1. Die Lymphdrainage, eine weiche, kreisende Gewebeformung, mit der die Lymphe ins Strömen gebracht wird, ohne dabei die Lymphbildung anzuregen.
2. Der Ödemgriff, der direkt im Ödemgebiet angewendet wird, wobei die Beseitigung der eiweissreichen Flüssigkeit durch Gewebespalten oder über noch vorhandene Lymphgefässe im Vordergrund steht.

Anmeldung und Informationen

9. TEN Symposium - «Silent Inflammation»

Fr 06.04.2018

Versteckte Entzündungen, auch als Silent Inflammation bekannt, sind häufig Grundlagen von Zivilisationskrankheiten. Sie laufen im Verborgenen ab und fordern unser Immunsystem heraus. Anders als eine akute Entzündung treten sie ohne Rötung, Fieber, Schmerz und eine für das Auge sichtbare Schwellung auf.
Nicht erkannt, führen sie zu schweren Krankheiten mit chronischem Verlauf wie rheumatoider Arthritis oder Alzheimer.

Wo etwas entzündet ist, sind Hitze, Energie und Kraft vorhanden. Die Entzündung ist Teil der Heilung. Wir gehen am kommenden Symposium den Fragen nach: Wie kann die Heilung unterstützt werden? Wie erkennen wir die Zeichen einer Silent Inflammation? Wie kann man vorbeugen und wie können wir naturheilkundlich behandeln?

Gerne laden wir Sie ein, sich diesem hochaktuellen Thema zuzuwenden und zu erfahren, in welche Richtung die neusten Entwicklungen und Erforschungen zum Thema «Silent Inflammation» hindeuten. Sie werden dazu von unseren Referenten viele konkrete und erprobte Therapieansätze erfahren, die Sie in Ihrem Praxis-Alltag anwenden können.

Wir freuen uns, wieder namhafte und engagierte Fachleute dabei zu haben und auf anregende Diskussionen mit Ihnen!

Anmeldung und weitere Informationen

Emmett-Technique - Einführungskurs

Sa 02.06.2018

«Zwei Finger, eine Lösung»
Einführungskurs/Selbsthilfekurs


An diesem EMMETT Technique Einführungskurs lernen Sie 11 effektive Körperpunkte kennen, mit denen Sie Muskelverspannungen lösen und Schmerzen lindern können.
Jeder kennt es: In unserem Alltag tauchen immer wieder Situationen auf, die unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen können. Eine kleine Bewegung und plötzlich schmerzt der Rücken, der Nacken fühlt sich steif an, oder wir haben nicht mehr die Kraft, einen Schraubverschluss zu öffnen. Oder aber wir sind plötzlich kurzatmig, stolpern öfters und haben müde, gestaute Beine. Wie wäre es, wenn du ganz unkompliziert und schnell solche Einschränkungen lösen könntest?
Du kannst das Erlernte sofort in deiner Praxis oder in deinem Bekanntenkreis anwenden. Die Therapieform ist sehr gut mit anderen Massagetechniken kombinierbar.

:
Der Ausbildungskurs besteht aus 6 Modulen und einem Abschlusstag zum Full Practitioner Zertifikat. Diese sind so aufgebaut, dass jeweils zu Beginn eines Folgemoduls, das zuvor Erlernte in der Wiederholung vertieft wird.

Modul 1&2 Fr/Sa 23./24.11.2018

Finanzierungshilfe

Bis anhin haben einzelne Kantone Finanzierungshilfen für die Ausbildung geleistet. Der Kanton Zürich war bis jetzt jedoch nicht dabei.

In Zukunft werden die Finanzierungen vom Bund direkt an die Absolvierenden ausgerichtet. Die NHK ist auf der Vorversion der Meldeliste bereits aufgelistet.

Für die Einführung dieser neuen Finanzierung ist eine Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBG) notwendig. Ab dem 1. Januar 2018 profitieren Studierende von der Subjektfinanzierung des Bundes. Ab diesem Zeitpunkt wird der Bund Subventionsgesuche von Absolvierenden der Ausbildung ab dem 1.1.2017 akzeptieren. Nach Absolvierung der eidgenössischen Prüfung können sie – unabhängig vom Erfolg – durch Einreichen der Zahlungsbestätigungen der besuchten Kurse eine teilweise Rückerstattung der Kursgebühren einfordern.

FAQ

Wer kann die Bundesbeiträge beantragen?

Absolvierende von vorbereitenden Kursen, die nach dem 1. Januar 2018 eine eidgenössische Prüfung ablegen, können Bundebeiträge beantragen. Voraussetzung ist, dass die Kurse nach dem 1. Januar 2017 begonnen haben, nicht kantonal subventioniert wurden und auf der Meldeliste des Bundes stehen.

Wann können Absolvierende die Bundesbeiträge beantragen?

Bei der neuen Finanzierung handelt es sich um eine Subjektfinanzierung. Das bedeutet, dass die Bundesbeiträge nicht an den Bildungsanbieter, sondern direkt an den Absolvierenden ausbezahlt werden.

Die Absolvierenden beantragen die Bundesbeiträge im Normalfall nach Absolvieren der eidgenössischen Prüfung. Können Absolvierende die Vorfinanzierung bis zur Auszahlung der Bundesbeiträge nicht leisten, ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Antrag auf Teilbeiträge vor Absolvierung der eidgenössischen Prüfung möglich. 

Welche Voraussetzungen müssen für eine Finanzierung erfüllt sein?

Finanziert werden Kurse, die auf eine eidgenössische Prüfung vorbereiten und auf der Meldeliste des Bundes vermerkt sind. Der Bund leistet ausserden nur einen Beitrag an die Kursgebühren, die den Absolvierenden in Rechnung gestellt und von ihnen an den Kursanbieter bezahlt wurden. Um von der Unterstützung zu profitieren, muss die eidgenössische Prüfung zwingend absolviert werden. Der Anspruch auf Unterstützung besteht unabhängig davon, ob die Prüfung bestanden wird oder nicht. Ausserdem müssen die Absolvierenden ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Die Nationalität spielt keine Rolle. 

Wie hoch ist die finanzielle Unterstützung?

Den Absolvierenden werden bis zu einer Obergrenze von CHF 10'500 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren zurückerstattet. Werden für die Vorbereitung auf die eidgenössische Prüfung mehrere Kurse besucht, können die anrechenbaren Kursgebühren bis zur Obergrenze kumuliert werden. 

Die wichtigsten Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen zu den Bundesbeiträgen finden Sie auf der Homepage des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)

Nächster Lehrgang zum Naturheil-praktiker mit eidg. Diplom in TEN  beginnt im Februar 2018!

Erfahre mehr darüber!

Das Halbjahresprogramm November 2017 bis Juni 2018  ist eingetroffen. Alle Kurse und Lehrgänge findet man unter: Alle Startdaten