Ganzer Lehrgang
Nachdiplom Studium:

Individualisierte Ernährungstherapie

Di. 27.08.2019 - 12.05.2020

«Der Mensch ist das Resultat seines Stoffwechsels». Sowohl denken, fühlen und handeln entstehen aus dem komplexen Zusammenspiel von Organen, Mikroorganismen und verschiedenen Ordnungsprinzipien in unserem Körper. Der Körper ist darum auf «Vitalstoffe», ihn anregende oder beruhigende Stoffe, angewiesen. Unter dem Begriff «Vitalstoffe» werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, essenzielle Fett- und Aminosäuren als auch sekundäre Pflanzenstoffe verstanden. Sie sind unabdingbar für alle biochemischen Reaktionen unseres Körpers. Nicht nur auf stofflicher, sondern auch energetischer Ebene. Wir verstehen Lebensprinzipien nur im Ansatz, wenn wir sie nur als materielle, sichtbare Konzepte verstehen. Das Leben beruht auf materiellen und energetischen Gesetzen.
Gerät das biochemische Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, stellen sich Veränderungen der Gefühle und des Befindens ein, aus denen sich dann psychische und körperliche Krankheiten entwickeln. Mit individuellen Ernährungsansätzen, bestimmten Kochmethoden, welche im Unterricht in die Praxis umgesetzt werden und gezielten Vitalstoff- Supplementen kann die Gesundheit eines Menschen nachhaltig unterstützt oder wieder hergestellt werden.
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Hormonstoffwechsel und Ernährung

Di 14.05.2019

Ernährungsheilkundliche Ansätze

Hormonstörungen und damit einhergehende Krankheiten nehmen stark zu und weisen auf eine komplexe Stoffwechselentgleisung hin. Es liegen nicht erkannte Mangelzustände vor, die es zu erkennen und wieder ausgleichen heisst. Für die Symphonie der Hormone ist die Ernährung die Basis. Im Kurs werden Zusammenhänge zwischen Stoffwechsel, Mangelversorgung und Hormonsystem aufgezeigt und daraus ernährungstherapeutische Ansätze bei verschiedenen Krankheiten des Endokrinums erstellt.
Dozentin: Sybille Binder
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Ernährung, Stress und Stressstoffwechsel

Mi 04.09.2019

Ernährungsheilkundliche Ansätze

Die Haut als Organ ist aus Sicht des Stoffwechsels nicht überlebenswichtig. Darum wird häufig nicht erkannt, dass alle Hautstörungen und Krankheiten auf eine Entgiftungsstörung und nutritive Mängel hinweist. Der Kurs gibt Anregungen für den ernährungsheilkundlichen Praxistag.
Dozentin: Sybille Binder
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Haut und Ernährung

Mi 02.10.2019

Ernährungsheilkundliche Ansätze

Die Haut als Organ ist aus Sicht des Stoffwechsels nicht überlebenswichtig. Darum wird häufig nicht erkannt, dass alle Hautstörungen und Krankheiten auf eine Entgiftungsstörung und nutritive Mängel hinweist. Der Kurs gibt Anregungen für den ernährungsheilkundlichen Praxistag.
Dozentin: Sybille Binder
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Individualisierte Ernährungstherapie: für Psyche und Endokrinum

Mi 27.03.2019
Nerven und Hormone sind komplex miteinander verbunden. Verstimmungen, Depressionsneigung und psychiatrische Krankheitsbilder sind unter anderem Hinweise auf eine Mangelversorgung des Neuro-Endokrinums und lassen sich durch Anpassung der Ernährung und Unterstützung von angepassten Mikronährstoffen vermeiden oder verringern.
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Einführung in die angewandte Psychoneuroimmunologie – aPNI (2-tägig)

Mi 30.10. 2019 / Do 31.10.2019

Psycho-Neuro-Immunologie - eine neue Wissenschaft?

Nein, es handelt sich um Wissen, das lange Zeit verloren schien, aber seit etwa den 80er Jahren erneut in der Praxis der medizinischen Behandlungen Anwendung findet. Der Begriff "Psycho-Neuro-Immunologie" weist schon auf die Zusammenfassung einiger, bis dahin getrennter, medizinischer Disziplinen hin, die sich im Laufe der Zeit zu einer Spezialisierung entwickelt hatten: Psychologie, Neurologie, Immunologie. Im Menschen gibt es eine stetige Wechselwirkung zwischen allen Organen und Organsystemen einerseits und der Umgebung, in der er lebt andererseits. Alle Organe und Organsysteme kommunizieren ständig miteinander und stehen unter dem Einfluss von positiven und negativen Stressoren des Milieus.
Dozent: Mag. Dr. rer. nat. Markus Stark MSc.
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Individualisierte Ernährungstherapie: GenoTyping (Genetik und Nutrigenetik)

Di 19.11./03.12.2019

Was bedeutet individualisierte Ernährung gemäss neustem Stand der Wissenschaft? Man spricht von Nutrigenetik und Nutrigenomik. Dieses Forschungsgebiet befasst sich mit der Wechselwirkung von Ernährung (dem wichtigsten Umwelteinflussfaktor) und unserer Genetik. 2001 wurde durch das „Human Genom Project“ bekannt, dass wir Menschen zu 99.9% dieselben Gene besitzen. Die Individualität des Menschen ergibt sich also durch die Umweltfaktoren. Sozusagen die Summe aller Erlebnisse, die auf uns einwirkten und einwirken (prä-und postnatal). Man sprich von Epi(über) - Genetik. Wie können wir mit diesem Wissen eine individuelle Ernährung für jeden Einzelnen Menschen finden? Welche Rolle spielen Single-Nukleotid-Polimorphismen (SNPs) und die Blutgruppe bzgl. Verträglichkeit bestimmter Lebensmittel? Das erfahren Sie an diesen beiden Weiterbildung-Tagen.
Dozentin: Laura Koch
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Ernährung in der Kinderheilkunde

Sa/So 13./14.04.2019
Mi 29.05.2019
Weiterbildung im Rahmen des Zirkels «Kinderheilkunde in der TEN»

Wachstum, Entwicklung, körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit ist stark abhängig von der Ernährung. Kinder mit einem optimalen Stoffwechsel sind lebensfreudiger und leistungsfähiger.
Von der Schwangerschaft bis zum Erwachsenenalter durchläuft ein Kind verschiedenen Phasen unterschiedlicher Stoffwechselveränderungen, die gezielt mit der Ernährung, Makro- und Mikronährstoffen unterstützt werden können.
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Individualisierte Ernährungstherapie: Mitochondriopathie und Autoimmunkrankheiten

Di 10.12.2019

Eine Einführung zum Mitochondrienstoffwechsel und dessen möglichen Entgleisungen

Erschöpfung, Leistungsabfall, Gedächtnisstörungen, Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, chronische Entzündungen, Gefässverkalkung oder Erkrankungen des Verdauungstraktes, bei scheinbar unauffälligen Laborwerten. Wer denkt dabei an die winzigen Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien?
Nur wenn ausreichend Kraftwerke (Mitochondrien) unbeschadet vorhanden sind und die nötigen Mitarbeiter (Mikronährstoffe als Kofaktoren) vor Ort sind, kann mit Hilfe von Sauerstoff aus Kohle (Glucose) auf effiziente Art und Weise Energie (ATP) gewonnen werden. Dieser Zustand ist bei einem Grossteil der Bevölkerung leider nicht selbstverständlich und kann längerfristig zur Chronifizierung der oben aufgeführten Beschwerden führen.
Welche Rolle Nitrosativer Stress dabei spielt und welche Ernährungsinterventionen sowie Mikronährstoffe therapeutisch sinnvoll sind, wird bei dieser Weiterbildung vertieft behandelt. Ausserdem erfahren Sie mehr über die immer häufiger auftretenden Autoimmunkrankheiten und deren ursächliche Behandlung durch Ernährungs-/Lifestyle und Mikronährstoff-Interventionen.
Dozent: Mag. Dr. rer. nat. Markus Stark MSc.

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